Zucht
Leseproben für Nichtabonnenten

Genetik: Spuren der Evolution des Hundes   04.04.2013
Qualzucht: Verhindern, dulden, fördern?   14.09.2012
Wie der Hund zum Hund wurde…   03.09.2011
Hundezucht – überzüchtet?!
Teil 3 Designerhunde, Bastarde und Rassehunde
  28.02.2011
Hundezucht – überzüchtet?!
Teil 2 Menschliche Egozentrik in der Hundezucht
  08.02.2011
Hundezucht – überzüchtet?!
Teil 1 – Von der Natur des Züchtens
  24.01.2011
Tierschutz fordert Zuchtvorschriften für Heimtiere   20.01.2010
Schäferhundverein RSV2000 e.V. Mitglied im VDH   30.03.2009
Qualzucht: Heftige Diskussionen   16.03.2009
Neue Aspekte: Genetik verbreitern und Gesundheit stärker fördern....   29.03.2008
Der Pudel – beliebtester Familienhund Mitte des 19. Jahrhunderts   09.07.2006

Gesundheit bleibt im Vordergrund   27.02.2006

Gebrauchshundezucht: Die ältesten Hunde der Leistungssiegerprüfungen 2005   14.11.2005
       
Weitere Leseproben    

 

Genetik: Spuren der Evolution des Hundes

Nachdem es heutzutage kostenmässig erschwinglich ist, Genome zu untersuchen, widmet sich die Wissenschaft den Auswirkungen der veränderten Lebensumstände auf die Genetik einer Tierart. Um den Wissenschafter Dr. Erik Axelsson der Uppsala Universität in Schweden hat ein internationales Forschungsteam seit 2009 untersucht, welche Spuren im Genom die Entwicklung des Hundes vom Wolf in seinem Genom hinterlassen hat.

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Qualzucht: Verhindern, dulden, fördern?

Als Qualzucht bezeichnet man bei der Züchtung von Tieren die Duldung oder Förderung von Merkmalen, die mit Schmerzen, Leiden, Schäden oder Verhaltensstörungen für die Tiere verbunden sind. Offiziell ist Qualzucht sowohl in Deutschland, Österreich wie auch der Schweiz verboten – und dennoch Qualzucht gedeiht allenthalben an vielen Orten.

Ein neues Signal aus Bern, welches im Nutztierbereich nur noch Beiträge für reinrassige Nutztiere, welche «effiziente» Leistungen bringen, ausrichten will, lässt viele Fragen offen.Der Bericht gibt Einblick in die kontroverse Thematik.

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Wie der Hund zum Hund wurde…

…oder Mensch auf den Hund kam. Seit tausenden von Jahren begleitet der Hund den Menschen als sein
bester Freund – wie kam es dazu? Und wie entwickelte sich der Hund zum Hund, stammt er doch vom
Wolf ab? Und warum bellen Hunde im Gegensatz zu Wölfen?
Zusammenfassung eines interessanten Essays aus den USA.

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Hundezucht – überzüchtet?! – Teil 3 Designerhunde, Bastarde und Rassehunde
Der Tierschutz schlägt Alarm, Biologen machen sich Sorgen um die ständig wachsende Anzahl an Erbkrankheiten bei den Rassehunden. Ernsthafte Hundefreunde sind zutiefst verunsichert – sind ihre Hunde Dauergäste bei Tierärzten, Hundepsychologen und Hundernährungsberatern?
Designerhunde
Sie heissen Puggle, Pekeapoo, Chiweenie, Schnoodle, Malti-Poo oder Affen Tzu – was sich liest wie die Namensliste ausserirdischer Fabelwesen in einem Fantasy-Roman, ist die Aufzählung verschiedener Designerhund-«Modelle» – von Rassen im eigentlichen Sinne kann man nicht sprechen.
Tierschützer schlagen unterdessen Alarm. Zeichnen sich die Hybridhunde auch allgemein durch den Heterosis-Effekt aus, welcher eine enorme Erhöhung der Fitness in Bezug auf Krankheitsresistenz und Fruchtbarkeit mit sich bringt und durch eine hohe Lebenserwartung, so sind die «Tea-cup models», die winzigen Teetassenhunde gesundheitlich hoch gefährdet.

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Hundezucht – überzüchtet?! – Teil 2 Menschliche Egozentrik in der Hundezucht

Hatte der Mensch seit Beginn des Züchtens in grauer Urzeit seine Vorstellungen und Ideen in seinen Zuchttieren durch Selektion zu verwirklichen gesucht, so bewegten sich diese doch während Jahrtausenden im Rahmen nüchternen Nützlichkeit. Erst in den letzten Jahrhunderten, speziell seit der Idee der Reinzucht im 19. Jahrhundert, der zunehmenden Verstädterung und des wachsenden Wohlstands in breiten Bevölkerungskreisen entwickelte sich auf breiter Front die Zucht von reinen Liebhabertieren, deren einziger Nutzen in ihrer Schönheit oder ihrer Ausgefallenheit bestand.

Der zweite Teil unserer Serie beleuchtet Hintergründe der Zuchtentwicklung und ihre Folgen.

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Hundezucht – überzüchtet?! – Teil 1 – Von der Natur des Züchtens

Seit Jahren kämpft die Hundezucht mit grossen Problemen in der Gesundheit und Vitalität ihrer Tiere. Man kennt bei den Rassenhunden mittlerweile 450 Erbkrankheiten – und es werden ständig mehr! Ist die Hundezucht am Ende? Dies trotz allem Wissen um Genetik, Anatomie und Physiologie. Oder gerade deswegen? Was treibt die Hundezucht an den Rand des Abgrunds und welche Möglichkeiten gibt es, um die Vielfalt der Hunderassen zu retten?

Der erste Teil unserer Serie gibt Einblick in die Geschichte der Tierzucht und der Entwicklung bis heute.

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Tierschutz fordert Zuchtvorschriften für Heimtiere

«Zu Krüppeln gezüchtete Heimtiere» ist der Titel der Medienmitteilung des Schweizer Tierschutzes STS. Mit einer Medienkonferenz am 19. Januar zeigte der STS auf, wie in der Schweiz Qualzuchten von Heimtieren bekämpft werden sollen.
«Extremzuchten von Tieren wären seit 2005 vom Gesetz her in der Schweiz verboten. Doch bisher zeigt diese gesetzliche Bestimmung kaum Wirkung. Immer noch werden auf Ausstellungen Tiere mit schweren körperlichen Deformationen gezeigt, die unter dem übersteigerten Geltungsdrang ihrer Züchter leiden müssen. Der Schweizer Tierschutz STS fordert das Bundesamt für Veterinärwesen auf, solche tierquälerischen Exzesse endlich zu stoppen. Exemplarisch hat nun der STS gegen einen fehlbaren Hundezüchter beim zuständigen Veterinäramt eine Anzeige eingereicht.»

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Schäferhundverein RSV2000 e.V. Mitglied im VDH

Der Gebrauchshund ist ein leistungsfähiger Arbeitshund. Er kann auf Grund seiner Triebqualitäten und seiner Konstitution vom Menschen für verschiedene Aufgaben ausgebildet und genutzt werden.Diese Definition eines Gebrauchshundes ist die Basis aller Bestrebungen des jungen Schäferhundverein RSV2000. Vor 21 Monaten wurde er vom weltweit bekannten Hundesportler Dr. Helmut Raiser gemeinsam mit einigen Freunden gegründet.

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Qualzucht: Heftige Diskussionen

Ende Februar strahlte das Schweizer Fernsehen in der Serie DOK einen Film der BBC aus – der Titel lautete «Rassereine Krüppel – Hunde zu Tode gezüchtet». Gemäss Angaben recherchierte BBC zwei Jahre lang in England für diese Dokumentation und zeigte auch Bilder der Crufts. Eine empörte seitenlange Diskussion im Forum der DOK-Sendung folgte im Anschluss an die Sendung.

Was diese Diskussionen längerfristig für internationale Ausstellungen, für Züchter und auch für Liebhaber von Rassehunden bedeutet, wird sich erst in Zukunft zeigen.

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Neue Aspekte: Genetik verbreitern und Gesundheit stärker fördern....

Der neue Schäferhundverein SV 2000 setzt die Tradition der von der Züchtergemeinschaft im SV begonnenen Karfreitagsveranstaltungen fort und lud am 23. März 2008 Interessierte und Mitglieder in die Mehrzweckhalle Giessen-Allendorf/Deutschland ein.
...Mit Antje Wigger von der Justus-Liebig-Universität Giessen referierte im Anschluss eine sehr kompetente Wissenschaftlerin über Hüft- und Ellbogendysplasien bei Schäferhunden. Zunächst wies sie anhand von Statistiken nach, dass die HD/ED-Problematik für den Deutschen Schäferhund keinesfalls an Relevanz verloren hat. Anschliessend stellte sie anhand von Röntgenaufnahmen die veterinärmedizinischen Kriterien zur Bewertung der Gesundheit der Hüft- und Ellbogengelenke vor. Sie stellte heraus, dass Umweltfaktoren wie Bewegung, Ernährung und Belastung nicht für das Auftreten einer dysplastischen Gelenkserkrankung verantwortlich sein können, wohl aber, dass sie Einfluss auf die Ausprägung der Erkrankung bei erblich vorbelasteten Tieren haben können.....
...Im Anschluss sprach Dr. Martin Schmidt über die degenerative Lumbosacralstenose und ihre Bedeutung hinsichtlich des Cauda Equina-Syndroms. Dr. Schmidt erläuterte mögliche Ursachen und beschrieb typische Symptome der Erkrankung...
...Nach der Mittagspause sprach Frau Dr. Ina Pfeiffer von der Universität Kassel über die Bedeutung der Genomforschung für die Zukunft der Hundezucht.

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Der Pudel – beliebtester Familienhund Mitte des 19. Jahrhunderts
Den Stellenwert, den heute Rassen wie der Golden Retriever als Familienhund inne hat, besass bis vor nicht ganz 50 Jahren eine Rasse, die sogar wie kaum eine andere unseren deutschen Sprachgebrauch beeinflusst hat: der Pudel. Wer kennt sie nicht, Begriffe wie «pudelnass», «sich pudelwohl fühlen», die «Pudelmütze» und – ein Zitat aus Goethe´s Faust, das sich bis heute als Redewendung gehalten hat – «des Pudels Kern».
Charakter des Pudels
Intelligenz, grosse Lernfähigkeit und Treue gehören zu den hervorstechenden Merkmalen des Pudels – er ist ein wahres Allround-Talent unter den Hunderassen. Er besitzt ein ausgeprägtes Selbstbewusstsein, wirkt manchmal auch ein

bisschen arrogant und eingebildet und möchte gerne als Persönlichkeit behandelt werden. Er präsentiert sich im Ausstellungsring sehr würdevoll, lernt mit Leichtigkeit Kunststückchen und bei Agilityturnieren sieht man ihn erfolgreich über Hürden springen. Die grösseren Rassen, hier vor allem der Grosspudel, stehen sogar im Schutzhundesport im Einsatz.......

Pudel im Spitzensport und Pudel im Dienste des Menschen werden im Bericht vorgestellt.

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Gesundheit bleibt im Vordergrund!
Neue «Ergänzende Zucht- und Körbestimmungen des Schweizerischen Klubs des belgischen Schäferhundes (SKBS)»

Am 26. Februar 2006 fand die Generalversammlung des Schweiz. Klubs des belgischen Schäferhundes SKBS in Aarburg statt. Ein wichtiges Traktandum waren die neu überarbeiteten «Ergänzende Zucht- und Körbestimmungen (EZB) des Schweizerischen Klubs des belgischen Schäferhundes (SKBS)», über die die Generalversammlung zu bestimmen hatte.

Bisher waren die Vorgaben für die Zuchtzulassung der belgischen Schäferhunde streng: Zur Zucht sind nur Tiere zugelassen, deren Befund der Hüftgelenkdysplasie «A» oder «B» ergeben hat.

Das neue Reglement schlug der Generalversammlung in Artikel 2.3 folgende Voraussetzungen für die Zuchtzulassung vor:

Ein Hund wird zur Zucht nur dann zugelassen, wenn er die Zuchttauglichkeitsprüfung ZTP des SKBS bestanden hat. Voraussetzung ist, dass er:
1. die Unbefangenheitsprüfung (UP) des SKBS bestanden hat
2. die Formwertbeurteilung des SKBS bestanden hat
3. durch Attest des Tierspitals Bern oder Zürich nachgewiesen ist, dass die Untersuchung auf Hüftgelenkdysplasie (HD) beidseitig den Befund nach FCI-Klassifizierung «A«, «B» oder «C» ergeben hat. Bei einem HD Befund der FCI Klassifizierung «C» muss der Partner einen HD Befund «A» haben. Bei einer Paarung, bei der ein Partner die HD Klassifizierung «C» hat, muss eine Nachzuchtkontrolle erfolgen, dass heisst, dass mindestens 50% der Nachkommen HD geröntgt sein müssen; der HD Befund muss «A« oder «B» sein.

Foto: Brigitte Käser

Die Zuchtkommission des SKBS kann, mit Begründung, zusätzliche Untersuchungen verlangen.
...Die Generalversammlung sprach sich allerdings mit grosser Mehrheit gegen diese Lockerung aus und schickte das Reglement in die Überarbeitung. Der entsprechende Artikel wurde wie folgt angepasst...

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Gebrauchshundezucht: Die ältesten Hunde der Leistungssiegerprüfungen 2005

Jedes Jahr zwischen August und Oktober finden in Deutschland und der Schweiz – mit einer Ausnahme - die höchsten Leistungssiegerprüfungen für Gebrauchshunde statt. Neun anerkannte Gebrauchshunderassen ermitteln dabei intern ihren besten Hund in der Leistung, die Deutschen Schäferhunde, Belgischen Malinois, Dobermänner, Rottweiler, Riesenschnauzer, Airedale Terrier, Boxer, Hovawarte und Bouviers. Zusätzlich messen sich auch nach einem langen Auswahlverfahren die allgemeinen Vereine auf der dhv-Deutschen Meisterschaft mit ihren besten Teilnehmern, die sich sowohl aus den oben genannten Rassen wie auch aus entsprechend qualifizierten Hunden anderer Rassen oder sogar Mischlingen zusammensetzen. Zu guter Letzt stellt die FCI-Deutsche Meisterschaft im August das erste Highlight in dem genannten Vierteljahr dar, auf welcher nur die qualifizierten Hunde aus den anerkannten Gebrauchshunderassen starten können. Die Leistungsveranstaltungen in der Schweiz finden traditionell im Spätherbst statt.

Innerhalb von drei Monaten finden also insgesamt elf Deutsche Meisterschaften statt – mit Ausnahme des Championats für Maliner Schäferhunde, das bereits an Pfingsten abgehalten wird -, die jeweils den besten Hund ihrer Rasse bzw. ihres Verbandes herausfinden möchten und diesen auch gebührend ehren. Meist ist dies ein Hund im besten Alter, nicht mehr ganz jung und unerfahren, in der Regel zwischen drei und fünf Jahre alt. Aber auch Teilnehmer mit jüngeren Hunden unter drei Jahren sorgen normalerweise für Aufsehen, da die hundesportbegeisterten Insider genau wissen, dass aus einem solchen Hund ein «upcoming star» werden könnte.

Meist aber unerwähnt bleiben die ältesten und meist auch mehrjährigen Teilnehmer auf diesen Veranstaltungen. Es sind Hunde im Alter von acht oder neun Jahren, fit, agil, beweglich und durchaus noch konkurrenzfähig, auch wenn sie nicht mehr auf dem Siegertreppchen stehen. Eine um so beachtlichere Leistung, wenn man bedenkt, dass die meisten anderen ihrer Kollegen in diesem Alter schon von irgendwelchen Krankheiten gezeichnet sind, dass sie in ihren Bewegungen stark eingeschränkt sind oder schlimmsten-falls schon gar nicht mehr leben...

Auch im Hinblick auf die Zucht sind solche Hunde oft sehr wertvoll. Wer von den Hundesportfreunden wünscht sich nicht einen gesunden, langlebigen und arbeitsfreudigen vierbeinigen Sportkameraden?
«hunde-online» hat den Besitzern und Hundeführern der jeweils ältesten Hunde auf den oben genannten Veranstaltungen ein paar Fragen zu ihrem Hund gestellt. So entstanden interessante «Steckbriefe» über erstaunlich agile Senioren, die Sie im Folgenden sicherlich mit viel Freude lesen werden:

Groll vom Schindergraben, Vanta vom Salzertblick, Gringo vom Vossenberg, Aika der Sonne entgegen, Motzki vom Weiler Schlipf, Glenn von der Hühnergasse, Festus vom Katenhof, Attila von Salvisberg, Wild Catty´s Bonzo

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